Vielfalt verstehen und individuell begleiten
Migrationssensible Palliativversorgung
Menschen, die nach Deutschland eingewandert oder geflüchtet sind, bringen aus ihren Herkunftsländern unterschiedliche Vorstellungen über Familie, Erziehung und auch über Sterben, Tod und Trauer mit, die auch für die nachfolgenden Generationen von Belang sind.
Offen für: pflegerische und pädagogische Fachkräfte
Über eine kleine gedankliche Weltreise nähern wir uns der Frage an, welchen Einfluss Kultur und Religion haben – in anderen Ländern und Kontinenten, aber auch bei uns. Anschließend nehmen wir in den Fokus, was Migrations- oder Fluchterfahrung hinsichtlich Krankheit und Sterben bedeutet und welchen spezifischen Herausforderungen sich Menschen mit Einwanderungsgeschichte im Gesundheitswesen gegenübersehen.
Anhand einer Übung aus der Interkulturellen Didaktik und an kurzen Fallbeispielen erarbeiten wir, was es bei Familien mit Einwanderungsgeschichte in der Kommunikation und Begleitung zu beachten gilt und gehen auch auf deren religiöse Bedürfnisse ein. Das Konzept der Transkulturellen Kompetenz wird vorgestellt: Dieses ist nicht nur im Kontext von Migration hilfreich, sondern öffnet den Blick für alle Lebenswelten.
Referentin: Yvonne Adam, Medizinethnologin und ehrenamtliche Hospizbegleiterin, Dozentin bei AMIKO (Institut für Migration, Kultur und Gesundheit).
Kosten: 140,- Euro
Für die Teilnahme erhältst Du 7 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender.
Veranstaltungsnummer: FBF10-07-27